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Junge mit Seifenblasen

PRYVIT! HALLO!

Pryvit heißt auf Ukrainisch Hallo – wir sagen Pryvit und freuen uns sehr, Sie hier über unsere Arbeit für die Kinder von Tschernobyl informieren zu können.

Bereits 38 Jahre ist es her, dass sich das furchtbare Atomunglück in Tschernobyl ereignete. Doch noch immer leiden die Menschen vor Ort unter der verheerenden Katastrophe. Gesundheitlich, wirtschaftlich und sozial.

Wir geben mit unserem Projekt den Kindern und ihren Familien dieser vergessenen Region eine neue Perspektive. Helfen Sie uns dabei! Erfahren Sie hier, wie Sie uns unterstützen können.

News

2026-03-09 10.00.02

Dank an alle Spender!

Viktoriia ist nach der Wirbelsäulen-OP wieder zu Hause.

Mit großer Freude und Erleichterung können wir Ihnen und euch mitteilen, dass bei Viktoriia am 25. Februar die Wirbelsäulen-Operation sehr erfolgreich durchgeführt werden konnte und das tapfere 11jährige Mädchen am 10. März nach Hause entlassen wurde.

Mittlerweile kann sie auch herumgehen, und die Schmerzen lassen allmählich nach. Nach einer solchen Korrektur der Wirbelsäule müssen sich ja sämtliche Sehnen und Muskeln auf die neue Situation einstellen.

Man darf annehmen, dass Viktoriia bald ein weitgehend normales Leben führen kann. Herz und Lunge sollten nun wieder genug Platz haben. Und sie ist nach der Streckung der Wirbelsäule jetzt um 5 cm größer.               

Zur Vorgeschichte: Wir lernten Viktoriia im August 2025 beim PRYVIT-Sommer kennen, einem dreiwöchigen Erholungsurlaub im Schullandheim Erlenried in Großhansdorf, zu dem der Verein PRYVIT regelmäßig 20 Kinder aus der Tschernobyl-Region einlädt.  Hier wurde bei Viktoriia eine Hüft-Dysplasie festgestellt, die demnächst auch noch operativ korrigiert werden soll. Die Ärzte, denen Viktoriia in der Ukraine dann vorgestellt wurde, erkannten aber, dass die uns zu spät bekannt gewordene Skoliose 3. Grades vorrangig korrigiert werden müsste, und teilten mit, dass dies in Kiew im Februar möglich sei.

In der Ukraine gibt es aber keine Krankenversicherung, und Viktoriias Eltern hätten die Kosten für eine solche Operation niemals aufbringen können. Doch dann ging alles schnell: Eine im Oktober von PRYVIT initiierte Spendensammlung fand ein großes Echo, und bereits im Dezember konnten wir Viktoriias Eltern eine Kostenübernahme zusagen. Nach Voruntersuchung war eine Aufnahme in der Klinik in Kiew für den 5. Februar vorgesehen, jedoch wegen der extremen Winterverhältnisse mit Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichbar. Am 19.2. klappte dann die Aufnahme, die OP erfolgte am 25. Februar.

Wir waren sehr glücklich, als wir hörten, dass alles gut gegangen war, und dass Viktoriias Mutter mit aufgenommen wurde. Immerhin fallen in Kiew täglich Raketen und Drohnen. Nach ersten Schätzungen sollte Viktoriia nach etwa zwei Wochen entlassen werden. In ihrem Dorf wird sie dann wieder etwas sicherer sein. Und bestimmt freut sie sich auf ihren kleinen Bruder, mit dem sie gern spielt.

Wir bleiben in engem Kontakt mit der Familie. Ihnen und euch allen, die Anteil am Schicksal von Viktoriia genommen haben, sagen wir von Herzen Dank! Ohne Sie und euch wäre diese lebenswichtige Operation nicht möglich gewesen. Wir von PRYVIT sind sehr froh, dass wir hier wichtige Hilfe leisten konnten. Vermutlich haben wir ein Menschenleben gerettet.

Unser Herz schlägt auch weiterhin für die Kinder der Tschernobyl-Region. Die nächsten 20 Jungen und Mädchen für den PRYVIT-Sommer 2026 haben wir bereits eingeladen.

Regine Fiebig, 12.03.2026

 

 

 

 

 

2025-08-14 12.21.10

Tschernobyl-Kinder in Großhansdorf!

PRYVIT-Sommer 2025 vom 2. bis 23. August

Wir hatten das Schullandheim Erlenried schon am Vorabend vorbereitet. „Unsere“ ukrainischen Flüchtlinge haben die Betten bezogen und jedem Kind ein Kuscheltier daraufgelegt. Und da waren sie nun endlich, nach mehr als 24 Stunden Anreise mit einem Reisebus, von Schytomyr über Lwiw, Cottbus, Berlin! Todmüde, aber froh, endlich angekommen zu sein.

Und nun erkundeten sie erstmal das herrliche Heimgelände vom Schullandheim Erlenried. Zum Betreuer-Team gehörten die ukrainische Lehrerin Alla, die seit Kriegsbeginn 2022 in Großhansdorf lebt, dazu Alina, eine ukrainische Lehrerin aus Narodychi, und Yevheniia, eine ukrainische Deutschlehrerin aus Tschernihiv. Und damit alle Kinder sich hier gut erholen konnten, wurde Mittagsruhe angeordnet, wenn die Gruppe nicht gerade unterwegs war. Viele Kinder lasen dann gern und waren sehr begeistert von unserer kleinen ukrainischen Bibliothek.

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Ukraine 4

PRYVIT – Neujahrsbrief 2026

Liebe Mitglieder und Freunde!

Verbunden mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für das neue Jahr informieren wir Sie und euch über das Neuste aus unserem Verein.

 Neujahrsgrüße aus der Ukraine  Eine große Weihnachtsfreude haben Schüler aus drei Hamburger Gymnasien den Kindern in der Tschernobyl-Region bereitet, und als Dank bekamen sie Karten mit Neujahrsgrüßen.

Strahlende Kinderaugen im 4. Kriegswinter der Ukraine – das hat der Verein PRYVIT – Hilfe für Tschernobyl-Kinder e.V. möglich gemacht mit seiner Weihnachtpäckchen-Aktion 2025. Im Charlotte- Paulsen-Gymnasium, der ehemaligen Schule des Vereinsgründers Wulf Garde und der Vorsitzenden Regine Fiebig, hat die gesamte Schule Sachspenden zusammengetragen, und die Klassen 5a und 7b haben insgesamt 118 Weihnachtspäckchen gepackt, mit Unterstützung durch ihre Lehrerinnen. Im Gymnasium Oldenfelde, das sich zum 2. Mal an der Aktion beteiligt hat, kamen 105 Päckchen zusammen. Außerdem war auch wieder das Heinrich-Heine-Gymnasium in Poppenbüttel dabei.

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